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Herzlich willkommen auf der Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Eslohe (Sauerland)

LKW in Gebäude geprallt

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Zu einem schweren Unfall mit einer eingeklemmten Person wurden am Montag, den 05.10.2020 um 10:31 Uhr der Löschzug Eslohe sowie die Löschgruppe Reiste alarmiert.
Auf der Landstraße 519 von Eslohe in Richtung Salwey war ein LKW-Fahrer bei Sieperting nach links von der Fahrbahn abgekommen und frontal in ein Gebäude geprallt. Bei dem Gebäudetrakt handelt es sich um einen Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter der dortigen Firma.

Bei Eintreffen der Kameraden steckte der LKW in dem Gebäude fest. Der mitalarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Das Gebäude war durch die Wucht des Aufpralls stark beschädigt.

Die Einsatzlage stellte sich zunächst unübersichtlich dar. Nach einer Begehung des Gebäudes sowie der Befragung der Mitarbeiter wurde festgestellt, dass sich keine weiteren Personen in dem Aufenthaltsraum befunden haben.

Aufgrund der starken Beschädigung des Gebäudes wurde zunächst ein Bau-Fachberater vom Technischen Hilfswerk (THW) zur Überprüfung der Statik angefordert. Um das Gebäude zu sichern wurde das Dach von innen unterbaut. Dazu wurde auch der „Abrollbehälter (AB) Rüst“ vom Hochsauerlandkreis zur Einsatzstelle gebracht.

Die Staatsanwaltschaft hatte ebenfalls einen Sachverständigen entsendet, der vor Ort die Lage begutachtet hat.

Nach den Unfallaufnahme musste zunächst der Anhänger vom LKW abgehangen werden und weitere Abstützarbeiten wurden vorgenommen. Da der Container auf dem Anhänger sich durch die Wucht des Aufpralls aus der Verriegelung gerissen hatte und bis zum Container der Zugmaschine geschoben wurde, musste dieser zunächst wieder an seine ursprüngliche Position gezogen werden. Anschließend wurde der Anhänger mit einem Trecker vom LKW abgehangen.

Eine Bergung des Fahrers aus seinem Fahrerhaus war innerhalb des Gebäudes aufgrund der beengten Verhältnisse nicht möglich. Daher war es erforderlich, den LKW zunächst aus dem Gebäude zu ziehen. Dazu mussten zuerst Teile des Dachs entfernt werden. Das Dach wurde mit einer Motorsäge zerschnitten und anschließend wurden die Dachteile mit einem Kran, der zwischenzeitlich an der Einsatzstelle eingetroffen war, abgehoben.

Gegen 16.15 Uhr konnte die Feuerwehr dann den LKW mit Hilfe eines LKW-Abschleppunternehmens aus dem Gebäude herausziehen. Nachdem der LKW aus dem Gebäude und das Fahrerhaus von weiteren Trümmerteilen befreit wurde, wurde der Fahrer unter Zuhilfenahme von hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrerhaus geborgen.

Zur Betreuung der Mitarbeiter der ansässigen Firma sowie der Mitarbeiter der Firma des Verunfallten wurde ein PSU-Team eingesetzt. Im Rahmen der psychosozialen Unterstützung war das PSU-Team des HSK mit 4 Kameraden vor Ort.

Der Einsatz war gegen 17:45 Uhr beendet. Neben dem Löschzug Eslohe und der Löschgruppe Reiste waren noch der Rettungsdienst, die Polizei, das PSU-Team des HSK, der AB Rüst und der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Franke vor Ort. Ein mitalarmierter Rettungshubschrauber aus Siegen, der vor Ort nicht benötigt wurde, wurde zu einem Parallel-Einsatz nach Sundern angefordert.

Im Anschluss an den Einsatz fand im Feuerwehrhaus Eslohe noch eine einstündige Einsatznachbesprechung statt.

Verqualmte Wohnung

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Die Löschgruppe Wenholthausen und der Löschzug Eslohe wurden am Sonntagabend um 21.17 Uhr zu einem Brandeinsatz „An der Bümmert“ gerufen. Ein Rauchmelder hatte die Bewohner rechtzeitig alarmiert, so dass die Feuerwehr gerufen werden konnte. Ein überhitztes Körnerkissen hatte die Matratze im Bett in Brand gesetzt. Die Wohnung war bei Eintreffen der Wehr stark verraucht und die eingesetzten Atemschutzträger hatten den Brand schnell unter Kontrolle und löschten restliche Glutnester ab. Das Bett mit der Matratze und dem Körnerkissen wurden ins Freie geschafft. Die Wohnung wurde mit einem Hochleistungslüfter gelüftet. Zwei Personen wurden ambulant vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

 

Eingesetzte Kräfte: LZ Eslohe +++ LG Wenholthausen +++ Rettungsdienst

Brennender Strommast

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Am Dienstag-Morgen um 4:33 Uhr wurde die Löschgruppe Reiste zu einer Nachschau nach Beisinghausen alarmiert. Ein Nachbar hatte Funkenflug durch eine eventuell defekte Stromleitung an einer nicht bewohnten Jagdhütte am Waldrand gemeldet. Beim Eintreffen sagte er: "Das sah aus, als wenn da oben ein Feuerwerk wäre."

Vor Ort wurde dann festgestellt, dass ein Strommast im oberen Bereich am Glimmen und die Stromleitung in Mitleidenschaft gezogen war.

Unter Einhaltung der Sicherheitsabstände wurde das Glutnest abgekühlt und auf den Energieversorger gewartet. Nachdem die Mitarbeiter des Energieversorgers eingetroffen waren und der Feuerwehr Spannungsfreiheit versichern konnten, wurde der Mast abgesägt und komplett abgelöscht.

Nach insgesamt zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Da sich der Einsatzort am Waldrand befunden hat, kann man hier von Glück sprechen, dass nicht mehr passiert ist. Auch jetzt ist die Waldbrandgefahr noch hoch. Nur ein Stück Glut hätte gereicht um den trockenen Waldboden in Brand zu stecken.

 

Eingesetzte Kräfte: LG Reiste ++ Polizei ++ Energieversorger