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des Löschzuges Eslohe

Agathafeier des Löschzugs Eslohe

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Mit der Frage „Was gibt es heutzutage noch für Beweggründe eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann in einer freiwilligen Feuerwehr zu werden?“ eröffnete Löschzugführer Kaspar Winkelmeyer die Agathafeier zum zweiten Male im neuen Feuerwehrhaus.

Warum etwas freiwillig und unentgeltlich tun; und das in einer Zeit wo sich jeder selbst am nächsten zu sein scheint. Warum Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr üben, lernen, sich ausbilden lassen und an unzähligen Lehrgängen teilnehmen? Die Feuerwehr ist eines der umfangreichsten Ehrenämter. Die Antwort kann da nur heißen, weil man etwas zurückbekommt, wenn man etwas gibt. Sei es ein freundliches Lächeln, ein einfacher Händedruck, oder ein Dankschreiben einer geretteten Person nach seiner Genesung. Oder aber eine tolle Kameradschaft, wie wir es heute Abend wieder erleben, so Winkelmeyer weiter. In seinem Jahresrückblick 2017 bezeichnete er die Feuerwehr als zuverlässigen Retter und Helfer. Dies wurde im vergangenen Jahr wieder unzählige Male unter Beweis gestellt. Der Gedanke ist als solcher in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Ein besonderer Dank ging an den Förderverein unter dem Vorsitzenden Thomas Molitor. So konnte ein Gabelstapler im Wert von 6000 Euro für das Gerätehaus angeschafft werden, der das Schwerlastregal bestücken kann. Ein weiteres Highlight war die Drei-Tagesfahrt im Oktober nach Berlin. Diese gelungene Reise soll wiederholt werden. Weiterhin ist ein Familientag im Spätsommer 2018 eingeplant.

„Doppelt hilft, wer schnell hilft“, so Bürgermeister Stephan Kersting. Er meint damit die Feuerwehr, die im Einsatzfall sehr schnell vor Ort sein muss, um überhaupt helfen zu können. Da ist Fitness gefragt, Professionalität und ständige Übung, „Schnell wie die Feuerwehr“ lautet seit Langem eine Redewendung, so Kersting weiter. Darin schwingen Respekt und Anerkennung mit. Das ist bedingungslose Bereitschaft, Mitbürgern ohne Ansehen der Person in Gefahr und unter Einsatz des eigenen Lebens zu helfen. Hier in der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Eslohe wachsen Generationen zusammen, in Verantwortung für die Nachbarschaft und das Gemeinwohl. So versichert er, dass der Einsatz im Bereich der Gefahrenabwehr sehr zu würdigen ist und auch die notwendige Unterstützung sowohl beim Material als Ideal von Seiten des Dienstherrn zu leisten.

Bürgermeister Stephan Kersting hatte eine Überraschung mitgebracht. Hauptfeuerwehrmann Rainer Hoffmann wurde für 25-jährige treue Pflichterfüllung im Dienste der Feuerwehr mit dem Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Silber ausgezeichnet. Hoffmann ist stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart und ist aktiv in der First Responder Einheit tätig. Er ist immer gefällig, den Satz „Ich habe keine Zeit“ hört man bei ihm nicht. Weiterhin hat er sich als Maschinist ausbilden lassen.

Rainer Hoffmann und Bürgermeister Stephan Kersting

Wehrleiter Christof Hoffmann bedankte sich im Namen der Wehrleitung bei allen Kameradinnen und Kameraden für die gute und konstruktive Mitarbeit im vergangenen Jahr. Wichtig war ihm, das gemeinschaftliche Miteinander sich weiter verstärken wird in der ganzen-, einen Feuerwehr der Gemeinde Eslohe. „Wir setzen uns solidarisch für unsere Mitmenschen ein, reichen ihnen bei Not und Gefahr unsere helfende Hand und werden nicht müde, diese Tugend der Menschlichkeit zu leben und an die nächste Generation weiter zu geben“, sagt Hoffmann.

Einige Kameraden haben 2017 an Laufbahnlehrgängen teilgenommen und somit neue Qualifikationen erworben. Daher wurden Maria Greitemann zur Feuerwehrfrau, Michel Büngener, Julius Potthöfer, Felix Müller und Lukas Winkelmeyer zum Oberfeuerwehrmann befördert. Marc Knippschild, Ingo Hoffmann und Benedikt Jankowski wurden zum Hauptbrandmeister befördert.

Auf eigenen Wunsch wurde Brandinspektor Ludger Schmitte nach zehn Jahren aus der Funktion als stellvertretender Einheitsführer entlassen. Schmitte ist seit 30 Jahren in der Feuerwehr aktiv und wird weiterhin am aktiven Dienst teilnehmen. Drei Jahre (2005-2008) führte er das Amt des Gemeindejugendfeuerwehrwartes aus. An zahlreichen Fortbildungen am IdF NRW in Münster hat er teilgenommen. Weiterhin ist er Fachbeauftragter für die Absturzsicherung. Als kleines Dankeschön erhielt Schmitte einen Gutschein und seine Frau Steffi einen Blumenstrauß.

Hauptbrandmeister Benedikt Jankowski erhielt die Ernennungsurkunde als stellvertretender Einheitsführer im Löschzug Eslohe für die Dauer von sechs Jahren. Jankowski trat 1999 in die Jugendfeuerwehr ein und wurde 2003 in die Einsatzabteilung übernommen. Er absolvierte seine Laufbahnlehrgänge und machte die Sonderausbildung zum Atemschutzgeräteträger, Maschinisten und Gerätewart.

Der eine muss nun „Loslassen“, den anderen muss man „Ranlassen“, so Kaspar Winkelmeyer in seinem Schlusswort und wünschte Benedikt Jankowski für die neue Aufgabe im Löschzug Eslohe viel Geschick und immer eine glückliche Hand.

Der Löschzug Eslohe wurde in 2017 zu 47 Einsätzen alarmiert. Diese gliedern sich wie folgt:
1 Großbrand
3 mittelschwere Brände
9 Kleinbrände
2 Schornsteinbrände
2 Auslösen Brandmeldeanlage
15 technische Hilfeleistungen
5 Öleinsätze
4 Einsätze zur Menschenrettung
1 Unterstützung Rettungsdienst (Tragehilfe)
5 Alarmierungen ohne Einsatz

Dazu kommen noch 29 Einsätze der First Responder Einheit.