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der Löschgruppe Wenholthausen

Kameradschaftsabend in Wenholthausen

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Löschgruppenführer Rainer Altbrod eröffnete den Kameradschaftsabend mit einem Satz von Altbundespräsident Theodor Heuss  „Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapital im Haushalt der Menschheit. Und solange es noch Leute gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, ist es um diese Welt nicht allzu schlimm bestellt“.

Er stellte die Frage, ob dieser Satz heute noch zutrifft. Am Tage, in der Nacht, zu Hause oder auf der Arbeit, beim Abendessen oder beim Sonntagsspaziergang, von einer Sekunde auf die andere aus dem normalen Alltag gerissen um einer Aufgabe nachzukommen der wir uns alle verpflichtet haben: Retten, Löschen, Bergen, Schützen. Kameradschaftlich als Team und alle das gleiche Ziel vor Augen, das ist das, was uns alle ausmacht, so Altbrod. Die Feuerwehr ist als zuverlässiger Retter in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Dieser Gedanke macht uns stark und motiviert uns jeden Tag aufs Neue, dieser schwierigen aber auch verantwortungsbewussten Aufgabe nachzukommen, kommentiert Altbrod. Im Jahr 2018 wurden 301 Einsatzstunden gefahren, davon waren drei Einsätze Technische Hilfe und acht Brandeinsätze. Die Schulungsabende schlugen mit weiteren 714 Stunden zu Buche. Weiterhin war die Wehr bei zahlreichen Veranstaltungen im Ort aktiv, hier sind das Kinderschützenfest, die Blaue Nacht, der Schnadegang und die Veranstaltung Spass am See mit der DLRG zu nennen. Drei Mal kochte das Küchenteam die wohlschmeckende Erbsensuppe.

Bürgermeister Stephan Kersting erwähnte in seiner Laudatio, dass die Löschgruppe Wenholthausen als Feuerwehr insgesamt aber auch insbesondere eine „Spezialaufgabe“ der ABC Abwehr in der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Eslohe eine wichtige Aufgabe übernimmt. Im Laufe des Jahres 2019 wird das neue Fahrzeug für den ABC-Messtrupp in Wenholthausen stationiert. Hierfür sind 50 T€ eingeplant. Auch die Mittel in Höhe von ca. 15T€ für die neue Tragkraftspritze für die Löschgruppe stehen im laufenden Haushaltsjahr bereit. Weitere digitale Meldeempfänger im Wert von 12T€ sind vorgesehen, so dass die Löschgruppe Wenholthausen als weitere Einheit der Gemeindefeuerwehr ausschließlich digital alarmiert werden kann. Der Ansatz für die Schutzausrüstung wird ab diesem Jahr auf 15T€ aufgestockt. Beim Atemschutz steigen wir in die Überdrucktechnik ein. Erster Schritt ist der Kauf eines Prüfgerätes, wofür 12T€ an Mitteln eingeplant sind. Der Haushalt sieht für weitere investive Maßnahmen im Bereich „Brandschutz, Gefahrenabwehr und Gefahrenvorbeugung“ im Jahr 2019 Mittel von 375T€ vor.

„Das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde ist uns Feuerwehrleuten nicht gleichgültig. Wir setzen uns solidarisch für unsere Mitmenschen ein, reichen ihnen bei Not und Gefahr unsere helfende Hand und werden nicht müde, diese Tugend der Menschlichkeit zu leben und an die nächste Generation weiterzugeben. Wir als Feuerwehr stehen für eine Gemeinschaft, die Menschen Hilfe leistet unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht und Ansehen der Person. Feuerwehr steht für ein solidarisches Miteinander, Zusammenhalt, Kameradschaft und eine verlässliche Gemeinschaft“, so Wehrleiter Christof Hoffmann. Er bedankte sich für die gute und konstruktive Mitarbeit im vergangenen Jahr.

Ehrung Hauptbrandmeister Rainer Altbrod

Stephan Kersting ehrte Hauptbrandmeister Rainer Altbrod mit dem Feuerwehrehrenabzeichen in Gold  für 35 Jahre langjährige treue Pflichterfüllung. Altbrod trat 1983 in die Feuerwehr ein. Er besuchte die Laufbahnlehrgänge auf Gemeinde- und Kreisebene bis er im Jahr 1997 den Gruppenführerlehrgang am Institut in Münster absolvierte. Seit 18 Jahren ist er in der Löschgruppenführung tätig und seit 2008 als Löschgruppenführer.

Im Anschluss konnten die stellvertretenden Wehrleiter Tobias Gödeke und Stephan Bischopink den Feuerwehrmann Dennis Wiese zum Oberfeuerwehrmann befördern.

vlnr: stellvertr. Wehrleiter Stephan Bischopink, stellvertr. Wehrleiter Tobias Gödeke, stellvertr. Bürgermeister Reinhard Mester, Bürgermeister Stephan Kersting, stellvertr. Bürgermeister Franz Stracke, Ludger Bornemann, Dennis Wiese, Anita Altbrod, Rainer Altbrod, Wehrleiter Christof Hoffmann

Feuerwehrmann des Jahres

Ludger Bornemann wurde zum Feuerwehrmann des Jahres 2018 ernannt. Bornemann trat im Mai 1991 in die Feuerwehr ein. Seit 2016 ist er stellvertretender Sicherheitsbeauftragter der Gemeindefeuerwehr. „Ludger ist ein Kamerad der Taten. Wenn er sagt: „Ich kümmere mich darum!“ – dann macht er das, ohne viel Aufhebens“, so Mathias Gerke bei der Laudatio. Bornemann ist im ABC-Messtrupp tätig und zuverlässiger erfahrener Atemschutzgeräteträger. Als Dank erhielt er ein kleines Geschenk nebst Urkunde.

Bild von Johannes Vollmer