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Anhörung

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Zu einer Anhörung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Eslohe wegen der Ernennung des Leiters der Feuerwehr sowie einem anschließenden Referat vom stellvertretenden Bezirksbrandmeister Ludger Schlinkmann kamen jetzt die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr der Gemeinde Eslohe zusammen.

Bürgermeister Stephan Kersting begrüßte die zahlreich erschienenen Wehrleute im Feuerwehrhaus Eslohe und freute sich auf diesen besonderen Anlass. Die Amtszeit von Wehrleiter Christof Hoffmann endet im September. Daher war nach Vorschrift des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) eine Anhörung aller aktiven Kameradinnen und Kameraden, den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr sowie den Mitgliedern der Ehrenabteilung durch die Gemeinde und somit durch den Bürgermeister erforderlich. Da bei einer Anhörung ist auch der Kreisbrandmeister zu beteiligen ist, war Kreisbrandmeister Bernd Krause ebenfalls anwesend. Nach erfolgter Anhörung bestellt der Rat der Gemeinde auf Vorschlag des Kreisbrandmeisters den Leiter der Feuerwehr.

Nach dem positiven Votum der Einheiten bedankte sich Christof Hoffmann bei den Kameradinnen und Kameraden für die Unterstützung in den letzten 6 Jahren, in denen er durchaus in manches Fettnäpfchen getreten ist, aber in denen auch einiges geschafft wurde. So konnte eine Neustrukturierung der ABC-Einheit erfolgen, das Feuerwehrhaus Eslohe wurde gebaut, die Umstellung von analoger auf digitale Funktechnik ist erfolgt und der Ausbau der digitalen Alarmierung wird sukzessive umgesetzt. Desweiteren konnte ein zweiter stellvertretender Wehrleiter innerhalb der Wehrleitung etabliert werden. Die Zahl der Verbandsführer konnte deutlich angehoben werden, sowie viele andere Dinge mehr. Weiterhin wird in diesem Jahr ein Fahrzeug für den ABC-Messtrupp angeschafft.

Bürgermeister Stephan Kersting teilte den Wehrleuten mit, dass Christof Hoffmann die Aufgaben und Interessen der Feuerwehr immer mit hohem Fachwissen gegenüber der Politik und der Verwaltung vertreten hat. Er freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und bittet die Kameraden um Unterstützung für ihren Wehrleiter. Weiterhin dankte er allen Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement im Ehrenamt welches auch durchaus in der Bevölkerung gewürdigt wird.

Nach der Anhörung gab es noch eine Überraschung für Wehrleiter Christof Hoffmann. Kreisbrandmeister Bernd Krause überreichte ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber in Würdigung hervorragender Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens. „Die Freiwillige Feuerwehr lebt davon, dass sich Personen ehrenamtlich engagieren“, so Krause.

Christof Hoffmann trat 1985 in die Feuerwehr ein.  Nach dem Besuch zahlreicher Lehrgänge führte er von 1993 bis 2008 den Löschzug Eslohe. Im Jahr 2012 wurde er in das Amt des stellvertretenden Wehrleiters einberufen. Seit September 2013 ist Hoffmann im Amt des Wehrleiters der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Eslohe.
Christof Hoffmann war mit einer der Hauptinitiatoren, die im Jahr 2006 die First Responder Gruppe im Löschzug Eslohe ins Leben gerufen hat. Er ist treibende Kraft in der kommunalen und interkommunalen Zusammenarbeit. Strebsam und zielgerichtet lässt es ihn nicht los, die Einheit und die Einigkeit der Gemeindefeuerwehr Eslohe zu fördern. Alle fünf Einheitsformationen bilden die fachkompetente und leistungsfähige Feuerwehr der Gemeinde Eslohe. Weiterhin ist er Mitglied im Verbandsausschuss des Feuerwehrverbandes im Hochsauerlandkreis. „Die jetzige Feuerwehr ist die, die du gebildet hast. Auch durch dein Fachwissen wirst du geschätzt und gewürdigt“, sagte Krause in seiner Laudatio.

Christof Hoffmann dankte für die Auszeichnung. „Die Auszeichnung nehme ich gerne an, aber ich nehme sie stellvertretend für euch an. Ohne euch hätte ich das nicht geschafft“, so Hoffmann zu seinen Kameradinnen und Kameraden.

Nach der Anhörung fand für die Kameradinnen und Kameraden noch eine einstündige Schulung zum Thema „Versicherungsschutz in der Feuerwehr“ durch den stellvertretenden Bezirksbrandmeister Ludger Schlinkmann statt.